Berechnungsgrundlagen
Die Ergebnisse sind nachvollziehbare Orientierungen, keine Angebote oder Fachplanung. Jede Ausgabe führt Rechenversion, Datenversion und Datenstand.
Kostenspanne
Ausgangspunkt sind ein Grundbereich und ein Bereich je Raum. Raumgröße, Gebäudetyp und Nutzungswunsch verändern Unter- und Obergrenze getrennt. Unsichere Angaben verbreitern vor allem die Obergrenze. Angaben zu Außengerät und Zugänglichkeit verengen oder verschieben die Spanne. Version 2026.09-mvp1; Datenstand 2026-09-22.
Stromkosten
Kosten = elektrische Leistung × Betriebszeit × Strompreis. Wenn nur Kühlleistung und SEER bekannt sind, wird die mittlere elektrische Leistung näherungsweise als Kühlleistung ÷ SEER bestimmt. Ein Inverter läuft nicht dauerhaft mit Nennleistung. Version 2026.09-v1; Datenstand 2026-03-31.
Kühlleistung
Eine versionierte W/m²-Spanne wird mit Faktoren für Dachgeschoss, große besonnte Fenster und außenliegende Verschattung kombiniert. Unbekannte Dämmung verbreitert die Spanne. 1 kW entspricht ungefähr 3.412 BTU/h. Das ist keine VDI-2078-Kühllastplanung. Version 2026.09-v1; Datenstand 2026-09-22.
Heizsysteme: jährliche Energiekosten
Alle Systeme liefern dieselbe Nutzwärme: Gasverbrauch × Wirkungsgrad. Für Wärmepumpen gilt Strombedarf = Nutzwärme ÷ JAZ beziehungsweise SCOP. Fernwärme wird als Nutzwärme × Arbeitspreis + jährlicher Grundpreis berechnet. Investition, Wartung und Warmwasser sind bewusst nicht enthalten. Version 2026.09-v1; Datenstand 2026-09-23.
Fernwärme-Kosten
Jahreskosten = Wärmeverbrauch × Arbeitspreis + Grund-/Leistungspreis + Messpreis. Die 10-Jahres-Orientierung addiert die einmaligen Anschlusskosten und zehn heutige Jahreskosten ohne Preissteigerung. Version 2026.09-v1; Datenstand 2026-09-23.
Fußbodenheizung-Kosten
Eine transparente Modellspanne pro Quadratmeter wird nach Neubau oder Nachrüstung mit der Fläche multipliziert. Optionale Boden- und Estricharbeiten verbreitern die Spanne. Wärmeerzeuger und laufende Energiekosten sind nicht enthalten, weil die Fußbodenheizung nur Wärme verteilt. Version 2026.09-v1; Datenstand 2026-09-23.
Heizen mit Klimaanlage und TCO
Nutzwärme = Gasverbrauch × Wirkungsgrad der Bestandsheizung. Die neue Gasheizung deckt dieselbe Nutzwärme mit einem höheren Modellwirkungsgrad. Strombedarf Split-Klima = Nutzwärme ÷ SCOP. Ohne PV gilt: Energiekosten Split-Klima = Strombedarf × Strompreis. Mit PV wird der gewählte direkte PV-Anteil zum eingegebenen PV-Stromwert und die Restmenge zum Netzstrompreis berechnet.
Das Modell zeigt drei getrennte Reihen: Gasbestand mit 0 € neuer Investition, neue Gasheizung mit editierbarer Investition und Split-Klima. Eine vorhandene PV-Anlage kann nur dem Split-Szenario zugerechnet werden; ihre eigene Anschaffung und ein Speicher sind nicht enthalten. Im TCO beginnen kumulierte Kosten im Jahr 0 mit den jeweiligen Investitionen; danach kommen Energie und Wartung hinzu. Version 2026.09-mvp4; Datenstand 2026-08-01.
Unsicherheit und Grenzen
Gebäude, Leitungswege, elektrische Anlage, Genehmigungen, Schall, Heizlast, regionale Angebote, Förderung, Finanzierung, gesetzliche Vorgaben für neue Gasheizungen und spätere Preisänderungen können das Ergebnis wesentlich verändern. PV-Erzeugung und Heizbedarf fallen saisonal nur teilweise zusammen; deshalb ist der direkte PV-Anteil eine frei veränderbare Szenarioannahme. Die Rechner ersetzen weder Heiz- oder Kühllastberechnung noch Vor-Ort-Prüfung.
Bildvorschau
Die Vorschau zeigt eine mögliche optische Platzierung. Sie prüft keine Leitungswege, Statik, Abstände, Kälteleistung, Schallgrenzen oder Genehmigungen. Das Originalfoto soll geometrisch erhalten bleiben; dennoch können Bildmodelle Fehler erzeugen.